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Warum Journaling gut für dich ist!
Journaling kann für vieles Helfen. Es kommt jedoch darauf an, welche Methoden bzw. welche Fragen du auswählst. Hier sind die Fragen, welche ich mir Wöchentlich und Täglich stelle und warum ich diese gewählt habe.
Fragen für den Morgen
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Wofür bin ich heute dankbar?
- Dankbarkeit hilft, den Fokus auf das Positive zu lenken und fördert ein positives Mindset.
- Durch das Aufschreiben am Morgen wirst du den ganzen Tag daran erinnert, wofür du dankbar bist. Und dir werden mehr und mehr Dinge auffallen, für die du dankbar sein kannst.
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Womit kann ich mir oder anderen heute eine Freude machen?
- Kleine Freuden im Alltag steigern das Wohlbefinden und die Lebensqualität.
- Hier geht es jedoch nicht nur um dich, sondern auch darum, anderen eine Freude zu bereiten. Versuche es mal und bereite jemanden einen Freude, der nicht damit rechnet. Du wirst sehen, wie gut das tut - ihm und dir selbst!
- Sich jeden Tag zu fragen woran man Freude haben könnte, erleichtert das Leben und verhindert, dass man zu sehr seinen Zielen hinterjagt und dabei vergisst, das Leben auch zu leben.
- Und auch wenn dir morgens nichts kreatives einfällt, was du dir heute Gutes tun kannst, wirst du tagsüber hin und wieder daran denken und ein besseres Gespühr dafür entwickeln, was dir selbst und Menschen die dir wichtig sind, Freude bereitet.
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Was ist meine kritische Aufgabe heute?
- Die kritische Aufgabe ist die wichtigste Aufgabe des Tages, die den größten Einfluss auf deine Ziele und deinen Erfolg hat.
- Indem du dir diese Frage stellst, fokussierst du dich auf das Wesentliche und vermeidest Ablenkungen.
- Das Aufschreiben der kritischen Aufgabe hilft dir, sie nicht zu vergessen und sie priorisiert anzugehen.
- Du musst sich auch nicht abhaken und ständig in der App nachlesen, dein Unterbewusstsein wird dich solange daran erinnern, bis du sie erledigt hast.
- Sobald sie erledigt ist, wirst du ein gutes Gefühl und Erleichterung verspüren. Nicht selten gefolgt von Motivation oder sogar einem kreativen Schub. Allein deshalb solltest du die kritische Aufgabe immer so früh wie möglich angehen.
- Aber Achtung: Gezielt kleine Aufgaben als kritisch zu deklarieren, nur um sie abhaken zu können, ist kontraproduktiv. Die kritische Aufgabe sollte dich fordern und dir helfen, deine Ziele zu erreichen.
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Wozu habe ich mich derzeit Verpflichtet?
- Mache einen Vertrag mit dir selbst und halte dich daran - egal ob eine Verhaltensweise, ein gewisses Pensum an Aufgaben oder anderen unangenehmen Dingen.
- Du lernst somit, dich selbst ernst zu nehmen und baust Selbstdisziplin auf.
- Nur durch Verplichtungen kannst du dich wirklich weiterentwickeln und sowohl deine Ziele erreichen als auch dich deinem Charakter-Ideal/Leitbild annähern.
- Verpflichte dich also Regelmäßig zu der Veränderung, die du gerade am dringesten brauchst - und erinnere dich täglich daran.
- Durch die tägliche Erinnerung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du dich auch daran hältst.
Fragen für den Abend
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Was ist mir heute gut gelungen?
- Diese Frage fördert ein positives Selbstbild und stärkt das Selbstvertrauen.
- Indem du dir bewusst machst, was du gut gemacht hast, kannst du deine Stärken erkennen und weiter ausbauen.
- Tagsüber wird sich dein Fokus auf das verschieben, was gut läuft, und weniger auf das was schlecht läuft. Dein Tag wird allgemein positiver in Erinnerung bleiben.
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Was hat heute Spaß gemacht? Was hat mir Freude bereitet?
- Auch diese Frage zielt darauf ab, dein Leben positiver wahrzunehmen.
- Zudem wirst du höchstwahrscheinlich feststellen, dass hier selten die Aktivitäten auftauchen, die du zum Vergnügugen oder zur Zerstreueng machst. Selten macht es Freude, sich mit Social Media zu beschäftigen oder vor dem Fernseher zu sitzen. Vielmehr sind es oft die kleinen, zwischenmenschlichen Momente, die dir Freude bereiten.
- Darüber hinaus kann durch das gezielte erinnern an freudige Momente selbst der schlimmste Tag noch ein positives Highlight bekommen.
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Was habe ich heute gelernt?
- Diese Frage fördert eine wachstumsorientierte Denkweise und motiviert dich, kontinuierlich zu lernen und dich weiterzuentwickeln.
- Indem du dir bewusst machst, was du gelernt hast, kannst du dein Wissen und deine Fähigkeiten erweitern.
- Du wirst feststellen, dass du jeden Tag etwas Neues lernst, auch wenn es nur kleine Dinge sind.
- Diese Frage soll jedoch auch dazu anregen, über Fehler und Herausforderungen nachzudenken und daraus zu lernen.
- Eine Portion Demut schadet sicherlich niemanden, den niemand ist perfekt. Es gibt immer Luft nach oben.
- Auch wird hier Vorsorge getroffen, dass du nicht zu Hoch fliegst und deine Erfolge dich übermütig machen. Du darfst, nein du sollst, hier wirklich selbstkritisch sein.
Die Wochenplanung
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Die Wochenziele für die Lebensbereiche
- Hier setzt du dir realisisitsche Ziele für die verschiedenen Lebensbereiche (Gesundheit, Beruf, Freizeit, Beziehungen und Finanzen). Dadurch brichst du deine langfristigen Ziele in kleinere, erreichbare Schritte herunter und behältst den Überblick über deine Fortschritte.
- Kleine Ziele motivieren einem, während die großen Lebensziele oft überwältigend wirken können.
- Indem du dir wöchentlich Ziele setzt, kannst du deine Prioritäten besser setzen und deine Zeit effektiver nutzen.
- Du wirst feststellen, dass du durch das Setzen von Wochenzielen produktiver und fokussierter wirst.
- Du lernst dich besser einzuschätzen, was du erreichen kannst und was nicht.
- Du Lernst dem Prozess zu vertrauen - Schritt für Schritt ans große Ziel.
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Das Problem und der Leitsatz
- Durch das herauspicken eines spezifischen Problems erhöst du die Chance, für dieses auch wirklich Lösungsansätze zu finden.
- Haben wir immer alle unsere Probleme im Hinterkopf, werden wir überwältigt und eingeschüchtert. Hier hilft der Fokus auf ein Problem:
- Zum einen fällt es leichter, sich auf eines zu konzentrieren, wenn man weiß, irgendwann kommt jedes Problem dran - Unser Unterbewusstsein merkt, dass nichts verdrängt wird, sondern kontiunierlich abgearbeitet wird. Dadurch erlaubt man sich selbst, die anderen Probleme erstmal hinten anzustellen.
- Zum anderen ist es effektiver sich mit einer Sache zu beschäftigen statt ständig hin und her zu springen.
- Der Leitsatz soll dir helfen, dich an dein Ideal zu erinnern. Hier kannst du jede Woche eine neue Eigenschaft an dir fördern, oder auch bewusst eine wählen, welche diese Woche besonders herausgefordert wird. Zum Beispiel wenn du ruhig in stressigen Situationen bleiben willst und du weißt, du hast auf der Arbeit mehr als genug Stress und willst nicht in alte Muster zurückfallen.
Der Wochenrückblick
- Der Wochenrückblick hilft dir, deine Fortschritte zu reflektieren und zu bewerten.
- Du kannst erkennen, was gut gelaufen ist und was verbessert werden kann.
- Indem du deine Woche reflektierst, kannst du deine Ziele anpassen und deine Strategien optimieren.
- Hier wirst du auch erkennen, was du wirklich erreichen willst, und für was dir der Preis zu hoch erscheint.
- Ziele du nicht erreicht hast, werden einfach in die nächste Woche kopiert. So lange, bis du sie erreicht hast oder sie final verwirfst. Somit bleibst du am Ball und triffst die bewusste Entscheidung, ob du ein Ziel wirklich willst oder nicht.
- Denn nichts kostet mehr Energie, als zu lange zwischen zwei Entscheidungen hin und her zu schwanken.
- Somit bildet der Rückblick auch immer gleich die Grundlage für die Planung der nächsten Woche.
Versuch es selbst. Viel Erfolg und Freude beim Journaling!